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E-Mail-Fallback (opt-in)
Wenn die Push nicht ankommt, kommt die Nachricht per E-Mail — opt-in pro Kanal.
Was ist ein E-Mail-Fallback?
Ein E-Mail-Fallback ist ein Ersatz-Zustellweg: Kommt eine Push-Benachrichtigung
nicht beim Empfänger an, wird dieselbe Nachricht stattdessen als E-Mail verschickt. Push ist
bequem, aber nicht garantiert — der Browser ist deinstalliert, das Token abgelaufen, die
Benachrichtigungs-Erlaubnis zurückgezogen. Genau dann greift der Fallback und die Nachricht geht
trotzdem raus, ohne dass du einen zweiten Dienst anbinden musst.
Der Unterschied zu „einfach immer auch mailen": Die E-Mail geht nur raus, wenn Push
gescheitert ist. Keine Doppel-Benachrichtigung, kein zusätzliches Postfach-Rauschen.
Opt-in pro Kanal
Jeder Subscriber entscheidet selbst und pro Kanal, ob er den E-Mail-Fallback möchte —
aktivierbar über das E-Mail-Symbol im Kanal. Voraussetzung ist eine
verifizierte E-Mail-Adresse. So bleibt die Kontrolle beim Empfänger.
Wann greift der Fallback?
Kann eine Nachricht nicht per Push zugestellt werden — etwa weil keine gültige
Push-Subscription (mehr) existiert — versendet PushPig sie stattdessen als E-Mail an die
Abonnenten, die den Fallback aktiviert haben. Die typischen Auslöser:
- Der Empfänger hat für diesen Kanal überhaupt kein Gerät registriert
- Die Benachrichtigungs-Erlaubnis wurde im Browser oder in den System-Einstellungen entzogen
- Der Push-Dienst meldet die Subscription als abgelaufen (
404/410) —
PushPig räumt sie danach automatisch auf
- Browser-Profil gelöscht, App deinstalliert oder das FCM-Token wurde ungültig
Der Fallback ist eine Pro-Empfänger-Entscheidung, keine Pro-Nachricht-Entscheidung:
In derselben Sendung kann ein Teil der Gruppe die Push aufs Handy bekommen und ein anderer Teil
dieselbe Nachricht als E-Mail — niemand bekommt beides.
Push und E-Mail im Vergleich
| Push | E-Mail-Fallback |
| Zustellung | in Sekunden | in Sekunden bis Minuten |
| Voraussetzung | registriertes Gerät + Erlaubnis | verifizierte Adresse + Opt-in |
| Aktions-Buttons | ja, bis zu zwei | nein, Link im Text |
| Ruhezeiten | werden respektiert | werden respektiert |
| Statistik-Feld | push_sent | email_sent |
Der E-Mail-Versand zählt in der Delivery-Statistik separat (email_sent), sodass du
pro Event siehst, wie viele Empfänger per Push und wie viele per E-Mail erreicht wurden.
Warum kein reiner E-Mail-Versand?
Ein Push-Dienst ist kein Newsletter-Werkzeug, und ein E-Mail-Dienst ist kein Alarm-Kanal. Push
landet auf dem Sperrbildschirm, E-Mail in einem Postfach, das oft erst Stunden später geöffnet
wird. Der Fallback kombiniert beides in der richtigen Reihenfolge: erst der schnelle Weg, und nur
wenn der scheitert, der zuverlässige. Für dich bleibt es ein API-Aufruf — du
musst weder Zustellfehler auswerten noch einen zweiten Anbieter anbinden.
Datenschutz
E-Mail-Adressen werden ausschließlich für die vom Nutzer selbst aktivierte Zustellung verwendet.
Wird der Fallback deaktiviert oder das Konto gelöscht, entfällt jede weitere Nutzung. Der Versand
läuft über Server in der EU.
Häufige Fragen
Was ist ein E-Mail-Fallback?
Ein E-Mail-Fallback ist ein Ersatz-Zustellweg für Benachrichtigungen: Erreicht eine
Push-Nachricht den Empfänger nicht, wird dieselbe Nachricht stattdessen als E-Mail zugestellt.
Sie geht nur im Fehlerfall raus — nicht zusätzlich zur Push.
Bekommen Empfänger die Nachricht doppelt?
Nein. Pro Empfänger wird genau ein Weg genutzt: Kommt die Push an, gibt es keine E-Mail. Erst
wenn die Zustellung per Push scheitert, greift der Fallback.
Wer aktiviert den E-Mail-Fallback?
Der Empfänger selbst, einzeln pro Kanal, über das E-Mail-Symbol im Kanal. Voraussetzung ist eine
verifizierte E-Mail-Adresse. Als Absender kannst du den Fallback nicht für andere einschalten.
Muss ich für den Fallback etwas an meinem Code ändern?
Nein. Du sendest wie gewohnt einen einzigen Request an die Send-API. PushPig entscheidet pro
Empfänger, ob Push oder E-Mail genutzt wird, und weist beides getrennt in der Delivery-Statistik
aus.
Zählt eine Fallback-E-Mail gegen mein Push-Kontingent?
Nein. Gezählt wird die Sendung, nicht der Zustellweg: Ein Aufruf der Send-API kostet unabhängig
davon eine Einheit deines Monatskontingents, wie viele Empfänger per Push und wie viele per
E-Mail erreicht werden. Der E-Mail-Fallback ist in jedem Tarif verfügbar, auch im kostenlosen.
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